1.05 - Unter Strom
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Bei Peter und Walter erklärt sie ihre Theorie: Die Gewichtsanzeige des abgestürzten Fahrstuhls zeigte 165 Pfund an, was aber mehr war als das Gewicht der Verunglückten. Es muss also einer mehr damit gefahren sein, der dann lebend ausgestiegen war. Walter meint, dass diese Person die Quelle der Energie gewesen sein muss und eine Art elektromagnetische Schwebe muss ihn vor dem Aufprall geschützt haben. Die Tatsache, dass er einen Aufzug hat abstürzen lassen, in dem er selber stand, lässt die Vermutungen aufkommen, dass der Mann nicht mit Absicht handelte, sondern seine Fähigkeiten nicht unter Kontrolle hat. Das Team muss also nach kleinere elektronischen Vorfällen Ausschau halten. Beim FBI hat Charlie einige Dokumente ausfindig gemacht, welche verschiedene Vorkommnisse in Boston aufweisen.
Joseph kommt heim und erzählt seiner Mutter, dass er das Gefühl hat, einen Fehler gemacht zu haben. Er habe eine Anzeige in einem Magazin gelesen, welche aufgefordert hatte seine persönlichen Möglichkeiten freizugeben. Daraufhin war er zu der Adresse gegangen, wo sie Experimente mit ihm gemacht hatten, wovon er aber nichts mehr wisse. Sie hätten gesagt sie hätten die elektrischen Impulse seines Gehirns verstärkt, damit er eine selbstsicherere Person werde. Seine Mutter beschimpft ihn als Trottel, doch als Joseph sich aufregt dreht der Herzschrittmacher seiner Mutter durch und tötet sie. Joseph ist schockiert, packt seine Sachen und will verschwinden, doch plötzlich ist Fischer da und betäubt ihn.
Charlie hat unterdessen einen Paketlieferdienst ausfindig gemacht, in welchem ein Mann seine Hand an eine Maschine verloren hatte. Einer der Angestellten, Joseph Meagar, taucht auch in der Besucherliste des Unglücks-Gebäudes auf. Olivia macht sich auf den Weg zu Josephs Wohnort, findet dort aber nur die tote Mutter vor.
Zurück im Labor findet Walter den Walkman, welchen Joseph im Fahrstuhl liegen ließ. Das Tape darin sei von Josephs einzigartiger elektromagnetischer Signatur markiert, womit sie versuchen könnten ihn zu finden.
Joseph kommt gefesselt auf einem OP-Tisch liegend zu sich. Elektroden sind in seinen Schläfen.
Im Labor hat sich das Team Tauben besorgt, mit deren Hilfe sie Joseph ausfindig machen wollen. Walter präpariert die Tauben, damit sie nach Josephs einzigartiger elektromagnetischen Signatur suchen.
Olivia holt sich im Flur einen Drink als John erneut auftaucht. Er küsst sie und sagt, dass er sie nie betrogen habe. „Ich war es nicht.“ Dann taucht Peter auf und innerhalb des Bruchteils einer Sekunde verschwindet John. Peter scheint ihn nicht gesehen zu haben.
Das Team lässt die Tauben im Hof frei. Sie werden mit GPS Transpondern verfolgt, Walter und Astrid zu Fuß, Olivia und Peter im Auto.
In der versteckten Klinik unterzieht Fischer Joseph einer schmerzhaften Prozedur „Du realisierst gar nicht was du bist“, meint Fischer zu ihm. Die Wissenschaft habe ihn besonders gemacht.
Die Vögel finden sich alle über einem Gebäude ein. Olivia und Charlie zücken ihre Waffen und treten ein. Josephs Entführer wollen gemeinsam mit ihm in einem Auto fliehen, doch Joseph nutzt seine Kraft. Olivia kann Fischer überwältigen und Charlie legt ihm Handschellen an. Olivia folgt Joseph, wobei er immer wieder Kabel und Maschinen gegen sie nutzt. Er hat jedoch nicht mit Peter gerechnet, welche ihm in den Weg tritt und außer Gefecht setzt.
Joseph wird mit starken Beruhigungsmitteln unschädlich gemacht und auf der Fahrt erzählt er Olivia, dass er niemals jemanden verletzen wollte. Doch Olivia meint, dass sie ihn einfach nicht gehen lassen können. Er müsse untersucht werden.
Zurück im Labor fragt Walter plötzlich Olivia, ob sie John gesehen habe. Er sei nicht überrascht davon zu hören. Es gäbe einen Grund dafür und es seinen nicht einfach nur Halluzinationen. Als Olivias und Johns Gehirne verbunden waren haben sich Teile von Johns Bewusstsein und Erinnerungen in ihr gehalten. Olivia erzählt, dass sie John aber als wahrhaftigen Menschen vor sich hat und er mit ihr redet. Walter meint, dass dies so sei, weil er dort nicht hingehöre. Sie fragt sich ob er je gehen werde, was Walter nicht weiß. Er fragt sie aber, ob sie das wollen würde.
Olivia fährt durch Boston, als sie plötzlich John sieht. Sie hält an und folgt ihm. Er geht in ein Gebäude zu welchem sie sich nur mit Gewalt Zutritt verschaffen kann. Dann findet sie sich jedoch in einem Raum, voll mit Akten.
Beim FBI erklärt Broyles, dass John Scott offensichtlich eigene Nachforschungen angestellt habe. Es gibt jedoch keinerlei Hinweise darauf, mit wem er zusammen gearbeitet hatte. Viele der Akten seien verschlüsselt und würden Monate für die Entschlüsselung brauchen. John muss aber von dem „Schema“ gewusst haben, ebenso von Fischer. Während Fischer jegliche Aussage verweigert kann das Team dank Johns Akten weitere Menschen wie Joseph ausfindig machen. Sie finden außerdem Dinge, die für Olivia bestimmt waren: sie findet Fotos und einen Verlobungsring. Olivia erinnert sich an seine Worte, dass er sie immer geliebt habe. Dann wirft sie einen Blick in das Innere des Rings, dort steht „always“ (immer).
